hatte ich nach dem gestrigen Elternabend für Vorschüler. Was musste man da alles hören, mir kamen fast die Tränen. Unsere Tochter muß nicht nur in eine ziemlich weit entfernte Schule( obwohl es hier in der Nähe gleich eine gibt), es werden 30 Kinder in dieser Klasse sitzen. Oh Gott, der Klassenraum winzig klein( die Schule hat nur 4 Zimmer). Überhaupt, die Vorschulzeiten so gelegt, das meine Tochter wahrscheinlich nur äußerst selten daran teilnehmen kann. Auf entsprechende Nachfrage einiger Eltern hieß es nur, die Kinder hätten dann eben Pech. Na prima, da haben die Eltern Arbeitund dann werden die Kinder dafür bestraft. Der Vorschultest an einem Wochentag 14:00Uhr, da bin ich gerade bei der Übergabe meiner Patienten. Zum Glück hat sich meine Nachbarin bereiterklärt meine Tochter zu fahren. Ach, wo soll da s noch hinführen. Unsere Wunschschule liegt auf meinem Arbeitsweg, bequem mit dem Stadtbus zu erreichen, der regelmäßig fährt. Aber wahrscheinlich wird unser Antrag abgelehnt. Und ich weiß nicht, wie ich das dann geregelt bekomme, weil ich an dieser Schule noch nicht mal einen Hortplatz habe, wir arbeiten aber beide in Schichten, die Großeltern ebenfalls alle in Lohn und Brot. Viele Fragezeichen und bestimmt noch viele schlaflose Nächte.
Aber mal zu etwas ganz andrem-heute haben wir es endlich mal geschafft, mit dem Schlitten in den Kindergarten zu fahren. Wir haben circa 10 Minuten Fußweg , aber hinzu immer bergauf. Nur selten laufen wir früh. Der Kleine fährt dann ja in der Kutsche, weil es sonst doch ganz schön viel ist. Im Winter ist das so eine Sache, die Hälfte der Gehwege ist perfekt geräumt, so das der Schlitten nicht fährt, die andere Hälfte ist so voller Schnee, das die Kutsche nicht durchkommt. Heute früh hat alles gepasst, Kinder auf den Schlitten und los. Ich war zwar im Kindergarten völlig erledigt, aber die Kinder waren glücklich. So jetzt hüpfe ich schnell zur Nähmaschine, da liegt ja noch einiges rum.

Oh, das klingt alles nicht so toll. Und gerade für die Schulanfänger wünscht man sich ja einen sanften Übergang ins Schulleben und eine liebevolle Aufnahme in der Schule. Da wird mir wieder bewußt, wie gut wir es haben. Kleine Dorfschule, nur vier Klassen insgesamt, jeder kennt jeden, und die zukünftige Klasse unserer Jüngsten wird mit 20 Kinder schon als groß bezeichnet...
AntwortenLöschenIch drücke Euch die Daumen für eine gute Lösung!
Viele Grüße ins Erzgebirge! Ihr versinkt sicher im Schnee! Hier unten ist schon nur Chaos auf den Thüringer Straßen...
Liebe Grüße,
Karen